Bulgarien – Übersicht für den Investor
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Bulgarien – Übersicht für den Investor

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Bulgarien – Übersicht für den Investor

Die Akquisition neuer Darlehensgeber auf Bondster geht weiter, und schon bald dürfen Sie sich auf neue Investitionsgelegenheiten freuen, dieses Mal aus Bulgarien. Obwohl viele von uns zu diesem Land – vor allem in Sachen Tourismus und Gastronomie – eine große Affinität verspüren, bleibt es im Bereich Geldverleih oder Geldinvestitionen für die meisten Menschen eine Terra incognita. 

 

Basisdaten

Bulgarien hat 7 Millionen Einwohner, nach Fläche ist es das 102. größte Land der Welt, die Bevölkerungsmehrheit bekennt sich zum bulgarisch-orthodoxen Glauben. Landeswährung ist der Lew, dessen Wert sich auf umgerechnet 0,5 EUR, also rund 13 tschechische Kronen, beläuft.

Was die Kennzahl des BIP pro Einwohner betrifft, so steht Bulgarien wesentlich schlechter da als die Tschechische Republik. Aus dem Diagramm oben wird ersichtlich, dass das Land in dieser Hinsicht zwischen den Niveaus seiner Nachbarn Türkei, Rumänien und Mazedonien liegt. Zum Vergleich: Bulgarien erzielt einen Wert von 8 USD, während die Tschechische Republik über 20 Tsd. USD, Mazedonien allerdings nur 5800 USD vorweisen können.

Die Inflation beträgt in Bulgarien rund 3,5 %, und deren Entwicklung verläuft etwas schwankender als die, die wir bei uns beobachten. So hielt sich die Inflation zwischen den Jahren 2014 und 2016 in der Tschechischen Republik mehr oder weniger bei Null, während sie in Bulgarien bis an die Grenze von -2,5 % heranreichte. In diesem Deflationsbereich.

Im vergangenen Jahr erreichte die Arbeitslosenrate in Bulgarien den niedrigsten Wert seit den Zeiten der globalen Wirtschaftsrezession vor zehn Jahren. 2017 betrug hier das Verhältnis der beschäftigungslosen Personen 6,28 %, was im Vergleich zum Jahr 2013 die Hälfte ist.

 

 Darlehensmarkt

Auf dem Diagramm unten sehen Sie die Entwicklung des bulgarischen Marktes mit Verbraucherdarlehen. Daraus ist ersichtlich, dass die Verbraucher sich bis in eine Höhe von 215 Milliarden bulgarischen Lew verschuldeten.

Die durchschnittliche Höhe des Zinssatzes bei Hypothekendarlehen bewegte sich Ende September dieses Jahres um 4,14 %. Bei den Verbraucherdarlehen allgemein kehrt die Zinshöhe in der Form vor der im Jahr 2008 einsetzenden Finanzkrise zurück. Diese hatte im Jahr 2009 eine Höhe von knapp 13,5 % erreicht, heuet befindet sie sich wieder bei rund 9,5 %. Das Verhältnis der nicht zurückgezahlten Verbraucherdarlehen (der sog. Default rate) war zu Beginn dieses Jahres in Bulgarien das höchste aller mittel- und osteuropäischen Länder. Mit einem Verhältnis von 2,48 % übertraf Bulgarien den Zweiten, Ungarn, um einige Hundertstel, gegenüber der Tschechischen Republik hält es mit einem knappen Prozent in dieser Hinsicht einen hinreichenden Vorsprung. Großer Beliebtheit, was die Präferenz bezüglich der Fälligkeitszeit betrifft, erfreuen sich in Bulgarien kurzfristige Darlehen, also Darlehen bis zu 1 Jahr, die aktuell rund ein Viertel aller gewährten Darlehen ausmachen.

 

 Regulatorisches Umfeld

Der letzte bedeutsame Meilenstein im Rahmen der Regulation des Darlehenumfelds in Bulgarien erfolgte im Jahr 2016. Das Gesetz aus diesem Jahr bestimmt eine gewisse Einschränkung für die Gewährung von Darlehen durch Nicht-Bankengesellschaften sowohl für die Verbraucher selbst als auch für juristische Personen. Das Gesetz bezieht sich vor allem auf die Vorgabe gewisser Mantinells für die Höhe der Zinsen und Begleitgebühren und auf die Bestimmung der Mindestanforderungen an den Schuldner, die er vor der Auszahlung des Darlehens erfüllen muss. Die Aufsicht über den ganzen Funktionsprozess des Nicht-Bankenmarkts, das Verhalten seiner einzelnen „Player“ und die Einhaltung der verschärften Gesetze hat die Bulgarischen Nationalbank selbst inne.

 

Schluss

Bulgarien durchlief in den letzten Jahren, ähnlich wie andere Länder auch, eine dynamische Entwicklung des Nicht-Bankenmarkts, mit dessen Regulierung erst in den letzten Jahren in nennenswerter Weise begonnen wurde. Auf dem hiesigen Darlehensmarkt spiegelt sich langsam auch die sich verbessernde allgemeine wirtschaftliche Situation des Landes wider, die sich in vielen Bereichen länger von der Wirtschaftskrise erholte als beispielsweise die Länder Mitteleuropas. Dies äußerts sich vor allem in den niedrigeren Zinsen und einer größeren Offenheit der Darlehensgeber gegenüber der hiesigen Bevölkerung.

 


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